Es lohnt sich daher in jedem Fall, besonderen Wert auf die Betrachtung der Lage zu werfen.
Was ist aber eine gute Lage, was eine schlechte?
Wir könnten die Frage für Stuttgart mit einem Blick in die Bodenrichtwertkarte beantworten. Hier gibt es hochpreisige Lagen, wie in Sonnenberg, Degerloch und den Halbhöhenlagen am Stuttgarter Talkessel. Hier werden nicht selten über 1000,-Euro je Quadratmeter Bauland erzielt. Können wir aber so eine Aussage über gutes Wohnen, eine "gute Lage", treffen?
So global betrachtet, würden wir den Besonderheiten eines jeden Grundstücks und jeden Hauses, auch den Bedürfnissen der Bewohner, kaum gerecht werden. Es gibt verschiedene Ebenen der Betrachtung von Grundstücken und Lagen.
1. Die übergeordnete Betrachtung nach Stadtteilen.
2. Die feinere Betrachtung nach Straßenzügen.
3. Die detaillierte Betrachtung nach Ausrichtung und Umgebungseinflüssen.
4. Die persönliche Betrachtung nach Bedürfnissen und Wünschen.
Wie wirkt sich ein "Schatten" des Nachbargrundstücks auf das "Licht" des Haus aus, wie wird die "Aussicht" durch die Umgebung beeinflusst? Haben wir genug "Offenheit" im Zugangsbereich des Hauses und "wie stehen die Häuser zueinander"? Wie verändert sich die "Stimmung" im Haus durch die Tageszeiten und den Sonnenstand und welche Tageszeit und Himmelsrichtung sind den zukünftigen Bewohnern besonders wichtig?
So pragmatisch sehen wir Feng Shui und versuchen die Dinge zu reduzieren. Weniger ist mehr! Östliche Gegenstände sind nicht notwendig und wir brauchen uns auch nicht darauf festzulegen, ob Feng Shui nun eine mehrere Jahrtausende alte Tradition ist, oder vor einigen Jahrhunderten entstand. Es hat eine lange Tradition und wird zum "westlichen Feng Shui" weiterentwickelt.
Feng Shui wenden wir bei unserer Immobilienberatung für Käufer an.
Wikipedia zu Feng Shui